Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Der Arzt, der zuviel küsste - Über den Fall Heiko J.

Arzt, ohne Gesicht

Ein Journalist fragte neulich, noch vor dem aktuellen Artikel im "Spiegel" mit abgekürztem Klarnamen, ob bei dem "Fall Heiko J." nicht mediale Vorverurteilung stattfände. Schwierig. Einerseits gilt die Unschuldsvermutung. Andererseits haben Sie, werter Heiko J., sich selbst jahrzehntelang ein Image verpasst, das Privates und Praxis völlig miteinander vermengte. Nicht wenige Ihrer Patienten lernten Sie, das wissen unzählige Stimmen, auf Parties oder in Bars kennen. Manche davon waren überrascht, als sie von Ihnen dann auch in der Praxis mit Küsschen begrüßt wurden. Andere, als sie sich für die Erstuntersuchung nackig machen sollten, fühlten sich dabei unwohl. Hätten die nicht einfach nein sagen können? Wieder schwierig. Denn: 

Sie sind der Arzt, Sie sind der Boss!

Patienten, die nun zu Ihnen halten - das sind viele - streiten einen nahen Umgang mit Ihnen auch gar nicht ab. In der LGBTIQ-Community sind Küsschen wie Komplimente ja nichts grundsätzlich Schlechtes, und Sie wie Ihre Praxis sind Teil dieser Community. Genau das könnte der Grund sein für ein paar, wie Sie es nun nennen, „Missverständnisse“. Ihr Rechtsbeistand rät Ihnen offenbar, keinerlei privat motivierte Kontakte im Kittel zuzugeben. Jedenfalls keine in der Praxis. Kann man so machen, schließlich geht’s um nicht weniger als Ihre Zulassung. 

Jedoch, werter Heiko J., Sie haben einen internationalen Ruf als Speziallist für HIV, genießen nicht nur auf diesem Gebiet hohe Anerkennung, sind finanziell vermutlich gut aufgestellt. Ihr höchstes Gut ist die Empathie! 

Mein Rat deshalb: Schieben Sie denen, die Ihr Verhalten als sexuell übergriffig empfunden haben, nicht länger den schwarzen Peter zu, bitten Sie sie vielmehr um Entschuldigung! Und bieten Sie - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht - eine solide Entschädigung an. Spenden Sie zudem großzügig an ein soziales Projekt. Beteuern Sie, nie jemanden verletzt haben zu wollen, denn das sagen Ihnen selbst Ihre Kritiker nicht nach. Sie könnten so für alle Beteiligten, auch für sich selbst, erreichen, was für einen Arzt doch immer das Erstrebenswerteste sein sollte: 

Heilung. 

Herzlichst, 

Rechtsanwalt Gerhard Rahn, Dresden

Ihr Gerhard Rahn (Rechtsanwalt in Sachen Strafrecht)

 

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(Bilder: Pixabay, privat. Text: Frank Jaspermöller)