Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

„The Party Isch Over“

Corona: Das Rampenlicht ist aus

Selbst für viele prominente Künstler, Veranstalter, Partymacher führt derzeit kaum ein Weg am Antrag auf Grundsicherung vorbei. Was sollten sie unbedingt beachten?  

Entertainern liegt es ja geradezu im Blut, weniger durch öffentliches Klagen als durch Kreativität auf sich aufmerksam zu machen. So zaubert das Berliner BKA-Theater während der Coronakrise hochengagiert Streaming-Abende in unsere Wohnungen, andere Künstler*innen produzieren in Heimarbeit kleine Youtube-Kunstpausen oder kurbeln zumindest auf sehr unterhaltsame Art den Kauf ihrer Tonträger an. Wann die erzielten Einnahmen aber wieder für den eigenen Unterhalt reichen werden - niemand weiß es. Immer öfter bleibt nur der Antrag auf Grundsicherung. Neon statt Rampenlicht. In den Sozialen Netzwerken tauchen dazu vermehrt Fragen auf, plus vielfältige Antworten. Nicht alle davon stimmen. Wir stellen klar: 

  • Die Berücksichtigung von Vermögen ist bis Ende September ausgesetzt. Ein Vermögen über 60.000 Euro gilt jedoch als „erheblich“, was bedeutet: Ab 60.001 Euro gilt die Sonderregelung nicht mehr. Eine gerichtliche Prüfung dazu steht noch aus. 
  • Ebenfalls bis Ende September verlängert wurde die volle Übernahme der tatsächlichen Unterkunfts- und Heizungskosten! 
  • An Einkommen wird berücksichtigt, was bei Antragstellung vorliegt. Ändert sich das Einkommen, wird der Bedarf nur neu berechnet, wenn der Antragsteller (!) dies möchte - ein krasser Widerspruch zur sonstigen Hartz-Einkommensregel. Ob das so Bestand haben wird? Zweifel sind angebracht.  
  • Der Antrag kann nach wie vor online gestellt werden (mehr dazu hier), die Grundsicherung aber IST Hartz IV, bedeutet: Das Jobcenter ist zur Arbeitsvermittlung berechtigt, schlimmstenfalls an gänzlich unglamouröse Schreibtische oder Schlimmeres.

Die Sängerin Chris K.* dazu auf facebook: „Ich hab (dem Jobcenter) eine Mail geschrieben, dass ich nicht vermittelt werden will, sowieso nicht vermittelbar bin und sobald man mich wieder auftreten / unterrichten lässt meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Das hat gewirkt.“ Na, da hat sie aber Glück gehabt, so glatt läuft's nämlich selten. 

Fazit: Leider ist das Ganze nicht so unkompliziert, wie's die Politik uns gern weismachen will. Schon ein Kreuz an falscher Stelle kann erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Antrag haben. Der Klassiker ist eine Wohngemeinschaft, die vom Jobcenter als Bedarfsgemeinschaft angesehen wird. Kann zur Ablehnung des Antrags führen. 

Eine anwaltliche Beratung VOR dem Absenden des Antrags erspart jede Menge Zeit, Angst. Und meist auch Geld. Wir sind für Euch da!  

Euer Gerhard Rahn (Fachanwalt für Sozialrecht) 

 

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