Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Corona killt den Kündigungschutz - nicht!

Natürlich, auch die Betriebe haben sich die unerwartet schwierige wirtschaftliche Lage nicht ausgesucht. Wir sind jedoch nicht in den USA, unser Gesetzgeber gibt den Firmen diverse Mittel zur Hand, mit denen sie die Krise gemeinsam mit ihren Mitarbeiter*innen meistern können. Kurzarbeit, diverse Zuschüsse, teils vom Bund, teils von den Ländern. Wenn dann noch guter Wille und eine Portion Kreativität dazu kommen (Home-Office, Lieferservice, Online-Handel…), sollte ein gesunder Betrieb von betriebsbedingten Kündigungen eigentlich absehen. 

Kündigungsschutzklage - Frist einhalten! 

Tut er es nicht, gilt nach wie vor das Kündigungsschutzgesetz, das Arbeitnehmer ohne schlechtes Gewissen in Anspruch nehmen können. Kaum ein Unternehmen steht gleich vor dem Konkurs, nur wenn - auf absehbare Zeit - die Aufträge wegbrechen. Fast immer wurden genau für solche Fälle Rücklagen erwirtschaftet - von der Belegschaft übrigens. Wenn also gekündigt wird, sollte niemand zögern (der Arbeitgeber hat es auch nicht getan) und sofort einen Anwalt mit der Kündigungsschutzklage beauftragen. Die muss innerhalb von drei Wochen beim Arbeitsgericht sein, sonst ist die Kündigung wirksam. Den Boss hier nicht auf Zeit spielen lassen, die arbeitet nämlich weiter für ihn. 

Keine besondere Rechtslage

Kleines Geheimnis: Eine Kündigungsschutzklage zu gewinnen ist, gerade in diesen Zeiten, häufig nicht besonders schwer. Viele Personalabteilungen arbeiten mit kleinen Tricks, die Arbeitnehmer*innen in der Regel nicht kennen. Oder es wird in der Hektik geschlampt, bei der Kündigung gegen arbeitsrechtliche Auflagen verstoßen. So fehlt, aufgrund von Quarantäne, manchmal die nötige Unterschrift des Chefs. Und manchmal geben Arbeitgeber sogar zu, dass eine Kündigung so „eigentlich nicht geht, doch in diesen Zeiten…“, täuschen eine besondere Rechtslage vor, oder appellieren an das Verständnis des anderen. Nochmals: Corona killt den Kündigungsschutz - nicht!

Scheinselbständig? 

Ein weiter Tipp zudem: Sollten Sie langjährig als Freelancer auf Rechnung für einen Betrieb gearbeitet haben, und werden von heute auf morgen angeblich nicht mehr gebraucht, lassen Sie uns prüfen, ob Scheinselbständigkeit vorlag. Leider nutzen manche Arbeitgeber die besondere Situation derzeit, um künftig „flexibel“ zu bleiben. Besonders ärgerlich ist das, wenn ein Scheinselbständiger nur einen üblichen Lohn-Nettobetrag in Rechnung stellen durfte. Mit dem er praktisch nicht vorsorgen konnte.

Kommen Sie gut durch die Krise. Und bleiben Sie vor allem gesund! 

Herzlichst, 

Gerhard Rahn, Rechtsanwalt

 

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(Bild: Pixabay)