Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

So kann die SPD den großen Crash verhindern!

Die Solidarität zwischen Unternehmen und ihren Angestellten hält eine Gesellschaft zusammen. Dieser Kitt bröckelt bei uns schon lange. Das wird fatale Folgen haben. Ausgerechnet die SPD kann dagegen jetzt etwas tun

"Bei Vollzeitbeschäftigung braucht es derzeit einen Stundenlohn von mindestens 12,63 Euro, um im Alter eine Rente über Grundsicherungsniveau zu bekommen. Mehr als jeder vierte Beschäftigte verdient derzeit weniger und ist deshalb langfristig von Altersarmut bedroht." 

Dies Zitat stammt nicht von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, die CDA hat es verkündet, der Arbeitnehmerflügel der CDU. Er unterfüttert damit die Forderung des voraussichtlich neuen SPD Führungsduos nach einem sofortigen Mindestlohn von 12 Euro mit einem guten Argument. Denn im Umkehrschluss bedeutet das nicht weniger als: Die GroKo lässt derzeit eine ganze Generation sehenden Auges in die Altersarmut rasen. Nicht nur gesellschaftlich, auch haushaltspolitisch ist das ein Wahnsinn. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wird mit steigender Altersarmut weiter wachsen, und die Bevölkerung wird das am Ende auch noch selbst bezahlen müssen, mit ihren Steuern nämlich. Merke: 

Was Unternehmen heute mit Billiglöhnen an Rentenbeiträgen sparen, dafür muss der Staat später einmal aufkommen. 

Wir alle werden also diese Zeche zahlen, die „Solidargemeinschaft“, könnte man auch sagen, wäre dieser Begriff inzwischen nicht so krass ad absurdum geführt. Versicherungen wiegeln damit seit Jahren Ansprüche von Bedürftigen ab: „Das geht leider nicht, wegen der anderen in der Solidargemeinschaft“. Dreist. So nagt man am Ast, auf dem wir alle sitzen, in dem fortwährend die Solidarität mit Schwächeren in Frage gestellt wird. Lauter Geisterfahrer, ist dafür wohl der passendste Begriff.  

Und der gilt ebenso für Unternehmen, die Angestellte nur als Kostenfaktor sehen, welchen sie so klein wie möglich halten wollen. Damit das eigene Kapital, und das der Anleger, ordentlich wächst. Die Folge: Während Arbeit immer weniger Wert wird, beherrscht der Geldmarkt die Welt, Stichwort Blackrock (sehenswerte Info darüber hier). Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten also immer weniger Anerkennung, wer jedoch seine Gier dem Finanzmarkt zur Verfügung stellt, wird stetig reicher. Und weil es weit mehr Arbeiter als Kapitalmarkt-Profiteure gibt, muss dieses System, je größer die Unzufriedenheit der Mehrheit wird, zwangsläufig irgendwann crashen, zu Unruhen führen. 

 

 

Friedrich Merz, der Aufsichtsrats-Vorsitzende der deutschen Blackrock und Möchte-gern-Kanzler, hat angekündigt, er wolle eine private, kapitalmarktorientierete Altersversorge zum gesetzlichen Muss für jeden machen. Wer wohlwollend mit Merz ist, der könnte nun auf folgende Idee kommen: Merz will das, damit es eben nicht zu Unruhen kommt. Denn wessen Rente selbst vom Wohlergehen des Kapitalmarktes abhängig ist, der wird vielleicht nicht aufbegehren gegen ein System, dass die eigene Arbeit stetig weiter entwertet. Vielleicht geht es Merz aber auch nur um die eigene Rendite, who knows.

Zwölf Euro sind das Mindeste!

Lange könnte man auch darüber spekulieren, wann es eigentlich dazu gekommen ist, dass Mensch und Natur, zweifellos grundlegende Werte unseres Daseins, derart unterdrückt werden dürfen. Und was der dauerhafte Sinn davon sein soll. Diesen Text würde das freilich sprengen, er will auf etwas anderes hinaus: Nur wer durch seine Arbeit eine gerechte Anerkennung in Form eines gerechten Lohnes erhält, wird jetzt und im Alter ohne Almosen leben können. Zwölf Euro pro Stunde sind dafür das Mindeste, das weiß auch die Union. Die neue Spitze der SPD hatte diesen Mindestlohn deshalb zur Bedingung zum Verbleib in der GroKo verkündet. Esken und Walter-Borjans haben jetzt Gelegenheit, ein bisschen was wieder gut zu machen, was Gerhard Schröder einmal verbockt hat (siehe Grafik): In dem sie an dieser Bedingung festhält. Es gäbe dafür einen guten Grund: Den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. 

 

Herzlichst, Frank Jaspermöller

Online Redaktion Rechtsanwaltskanzlei Gerhard Rahn 

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