Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

PSSST: So gewinnt Ihr wieder, SPD!

Renterpaar Grundrente

Nun feiert sich die Regierung, besonders die SPD, also für ihre neue Grundrente. Okay, die Sozialdemokraten haben ordentlich verhandelt. Aber mal ehrlich: Etwas über eine Millionen Renter und Rentnerinnen bekommen ab 2021 ein paar Euro mehr als die Grundsicherung. Die, die mindestens 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, wegen der Gerechtigkeit und so. Diese Grundrente kann doch wirklich nur ein Anfang sein. Und überhaupt, warum haben wir in Deutschland immer gleich eine "Gerechtigkeitsdebatte"? ("Frau Dingsda hat weniger eingezahlt als ich, bekommt nun aber dasselbe! Der Yusuf zahlt sogar gar nichts ein derzeit!")

Andere Länder, auskömmliche Renten 

In den Niederlande gibt es diese Debatte nicht. Dort bekommt jeder mindestens eine Grundrente von 1.200 Euro, während bei uns die Durchschnittsrente gerade noch bei knapp über 900 Euro liegt. So niedrig ist, wie gesagt, der Durchschnitt ALLER deutschen Renten. Einen kleinen Haken gibt es bei unseren nördlichen Nachbarn jedoch auch: Um in den Genuss der dortigen, sehr großzügigen Altersversorgung zu kommen, muss man vom 15. bis 65. Lebensjahr in dem Land gelebt haben. Auch nicht wirklich sexy für den Lifestyle in einer globalen Welt. In Österreich hingegen gibt's ebenfalls eine Grundrente von 1.200 Euro. Das Rentensystem dort ist unserem ähnlicher, nur bezuschusst der Staat weit mehr. Warum auch nicht, wo wären Steuern besser aufgehoben? "Digitalisierung, Klimaschutz, Bildung..." höre ich sogleich die Einwände. Klar, vieles ist wichtig. Doch deshalb die ältere Generation dauerhaft mit einem milden Lächlen und ein paar Euros abgespeisen?

Zuwanderung

Steuern sind jedoch nicht der einzige Grund, weshalb die Renten in Österreich auskömmlicher sind. "Der Beitrag der Arbeitnehmer ist dort höher", weiß Experte Reinhold Thiede von der Deutschen Rentenversicherung*. Der Beitrag zur Krankenversicherung dagegen niedriger, eine Pflegeversicherung brauchen die Österreicher*innen nicht, das übernimmt der Staat. "Zudem hat Österreich einen günstigeren demographischen Wandel", ergänzt der Experte. Ah, die Österreicher bekommen mehr Kinder? Nicht ganz: „Österreich hat seit langer Zeit eine höhere Zuwanderungsrate als Deutschland". Man reibt sich verwundert die Augen. 

Ich wage eine Prognose: Eine Partei, die wirklich große Reformen anpacken würde, allen voran die Rente von Grund auf zu erneuern, mit höheren Altersbezügen und einer echten Grundrente für alle, würde rasant an Zustimmung gewinnen.

Also: Mut an, liebe SPD. Zu verlieren gibt es sowieso nichts mehr. 

Herzlichst, 

Gerhard Rahn (Fachanwalt für Sozialrecht) 

 

Servicelink: Rentensysteme im Vergleich - https://www.mdr.de/nachrichten/politik/hintergrund-renten-in-europa-100.html

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(Bild: Pixabay, * Quelle: Merkur)