Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Heils Grundrente - eine komplizierte Mogelpackung?

Warum eigentlich immer so kompliziert? Hubertus Heil (SPD) plant derzeit ja eine Grundrente für alle, die 35 Jahre oder länger in die gesetzliche Rente eingezahlt haben. Diese Grundrente würde, durch die Anrechnung von zusätzlichen, sogenannten Rentenpunkten, um bis zu 448 Euro höher ausfallen, als die derzeitige Rente, z.B. von einem Friseur, der jahrzehntelang nur für ein paar Euro die Stunde gearbeitet hat. Ob Teilzeit oder Vollzeit soll keine Rolle spielen. Soweit, so gut. Oder? 

Neuer Freibetrag

Das Münchner Ifo-Institut hat sich Heils Grundrentenpläne nun einmal genauer angesehen und weist auf bislang wenig Diskutiertes hin: Alle, die weiterhin "nur" Anspruch auf Grundsicherung im Alter hätten, weil ihnen die Voraussetzungen zur Grundrente fehlen, sollen im Zuge der neuen Grundrente einen Freibetrag für Zusatzeinkünfte (wie Riester-Rente) bekommen. Bis zu 106 Euro könnte sie dann von ihrer gesetzlichen Rente behalten, diese würde also nicht mehr komplett mit der Grundsicherung verrechnet werden. So sollen die, die gearbeitet und vorgesorgt haben, besser gestellt werden, als die, die nichts dergleichen getan haben. Nachvollziehbarer Gedanke, der so umgesetzt aber zur kuriosen Situation führen wird, dass Renter*innen mit der Grundsicherung plus dem neuen Freibetrag deutlich besser dastehen können, als Renter*innen mit der Grundrente. 

Solidarische Mindestrente! 

Damit würde es sich unter bestimmten Bedingungen lohnen, gar keine zusätzlichen Rentenpunkte anzusammeln, um die Grundrente sogar zu vermeiden. Der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias Birkwald, begrüßt Heils Grundrentenpläne zwar prinzipiell, weil sie vielen Renter*innen den Gang zum Sozialamt ersparen würden. Er fordert jedoch, insbesondere aufgrund der ungewollt widersprüchlichen Situation durch den Freibetrag, endlich eine unkomplizierte Mindestrente, mit der „im Alter niemand von weniger als 1050 Euro netto leben muss“.

Ich meine: Der Mann hat recht. Hubertus Heil sollte dringend nachbessern, diese ganzen, unübersichtlichen Berechnungen gehören in den Papierkorb. Und die lang gepriesene, private Vorsorge (Riester-Rente) bitte dem Versicherten allein.  

Herzlichst,

Gerhard Rahn (Fachanwalt für Sozialrecht)

 

P.S. Hier gibt es weitere Infos zum Thema: 

"Renter stärker von Altersarmut betroffen als gedacht"

"Grundrente - wer profitiert, wer nicht?"

Schlagwörter: #Grundrente #Grundsicherung #Freibetrag #Rente #Heil #Bundessozialminister