Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Thomas-Cook-Pleite - wie bekomme ich mein Geld zurück?

Thomas Cook Insolvenz

Am Morgen nach der Thomas-Cook-Pleite informierten wir auf unserer facebook-Seite darüber, dass es sinnvoll ist, schnell alle Reisekosten-Lastschriften zurück zu holen, die noch unter die Rückbuchungsfrist fallen. Und keinesfalls weitere Zahlungen zu leisten. „Moment!“, hieß es da von einigen, „ist doch gar nicht so schlimm, es gibt doch diese Pflichtversicherung.“ Ja, aber die geltende Obergrenze dieser Versicherung ist mit 110 Millionen hauchdünn! 

Wie kann das sein?

„Das ist eine deutsche Eigenheit und so nicht in der EU-Richtlinie vorgesehen“, kritisiert die Kollegin Beate Wagner, Juristin bei der Verbraucherzentrale NRW gegenüber Süddeutschen Zeitung. Die Süddeutsche hat nun berechnet, dass diese 110 Millionen lediglich zur Rückholung gestrandeter Touristen reichen. Kunden, die künftige Reisen ganz oder teilweise bezahlt und noch nicht angetreten haben, werden weitgehend leer aus gehen. 

Was also tun?

Insofern sich belegen lässt, dass der Reisevermittler - egal ob Reisebüro oder Netzanbieter (auch im Internet gibt's eine Impressums-Pflicht) beim Verkauf der Reise Kenntnisse von der Insolvenzgefahr hatte und darüber nicht informierte, kann er rechtlich haftbar gemacht werden. Nach unseren bisherigen Kenntnissen ist das jedoch kaum der Fall und käme eher infrage für Kunden, die direkt gebucht haben. Die widerum stehen bei der Insolvenz aber ganz hinten an. Ergo: Geringe Erfolgsaussichten. 

Haftungsgrenze widerspricht EU-Recht! 

Eine scheinbar absurde, aber tatsächlich vielversprechendere Möglichkeit verrät Marion Jungbluth von der Verbraucherzentrale Bundesverband im Portal "Finanzen100". Sie geht davon aus, dass Thomas Cook zur Bewältigung der Insolvenz keine Hilfe vom Staat bekommt und rät deshalb: „Jeder Betroffene muss die Bundesrepublik Deutschland vor Gericht verklagen und den individuellen Schaden einzeln einfordern“. Die Haftungsgrenze von 110 Millionen widerspricht nämlich EU-Recht, es gelten Vorschriften für besseren Kundenschutz. Deshalb sehen Jungbluth wie weitere Verbraucherrechtler hier einen Fall von Staatshaftung. Klar, so eine Klage wird dauern, sie kann sich jedoch lohnen, besonders bei kostenaufwendigen Reisen. Wir helfen gern!   

Herzlichst, 

Rechtsanwalt Gerhard Rahn

Servicelink: Artikel zum Thema in "Finanzen100" 

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