Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

"Hart bestrafen!" - Ich kann es nicht mehr hören

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Strafverteidiger haben es derzeit doppelt schwer. Sie müssen sich vor der Staatsanwaltschaft rechtfertigen - und vor der Öffentlichkeit. Denn die Rufe nach harten Strafen werden immer lauter. Selbst für Täter, die gar keinen Migrationshintergrund haben. Sorry, kleine Spitze. Was aber bringen harte Strafen? "Gerechtigkeit!", höre ich einige rufen. Ist es tatsächlich gerecht, wenn wir einen Räuber nach seiner Tat um viele Jahre seines Lebens berauben, und damit wahrscheinlich seiner Zukunft? "Abschreckung!", kommt gern als nächstes wie aus der Pistole geschossen. Tut mir ja leid, stimmt auch nicht. Alle Erfahrungen und Statistiken belegen: Extrem harte Strafen bringen nicht weniger Kriminalität, sondern mehr. Härte erzeugt härtere Härte, das wissen Schmiede wie Psychologen gleichermaßen. Die so gern belächelten Sozialstunden machen Täter tatsächlich oft zu besseren Menschen, der Knast (und der ist mit "Hart bestrafen!" meist gemeint) tut es hingegen weit weniger. Da geht ein Gelegenheitsdieb rein und kommt als Dealer wieder raus. So die Realität. 

Das Landgericht Düsseldorf hat zwei Täter verurteilt, 24 und 21 Jahre alt. Sie haben im Sommer 2014 einen anderen jungen Mann ausgeraubt, ihn mit dessen Sachen an einen Baum gefesselt und fast nackt zurückgelassen. Übel, keine Frage. Das Schmerzensgeld von 5.000 Euro geht deshalb in Ordnung. Die zudem verhängten, extrem harten Strafen von acht bzw. fünfeinhalb Jahren Freiheitsentzug sind eines Rechtsstaates jedoch unwürdig, sie setzen auf Erniedrigung statt auf Einsicht und Versöhnung. Ein gefährliches Urteil. Dem ich als Fachanwalt für Strafrecht mit aller Kraft widerspreche. 

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(Bild: PR Film "Faster", Sony Pictures)