Nebenklage

 

Laut unserer Strafprozessordnung von 1877 liegt das Anklagemonopol im Strafrecht beim Staat (§ 152 StPO). Um dem häufig geäußerten Wunsch von Opfern, besonders bei schweren Körperverletzungen und Vergewaltigungen, sowie deren Angehörigen, am Prozess aktiv beteiligt zu sein jedoch gerecht zu werden, hat der Gesetzgeber in bestimmten Fällen die Möglichkeit einer sogenannten Nebenklage geschaffen. Nebenkläger schließen sich einer öffentlichen Klage durch die Staatsanwaltschaft an (§ 395 Abs. 1 StPO). Zwar wird jeder, der etwas zur Aufklärung einer Straftat beitragen kann, in der Regel sowieso als Zeuge gehört, die Aussagen von Nebenklägern haben aber deutlich höheres Gewicht. Wer als Nebenkläger auftreten will und sich hierfür keinen Rechtsbeistand leisten kann, bekommt vom Gericht einen Anwalt gestellt. Dieser kann für den Mandanten / die Mandantin im Prozess dann umfangreiche Rechte wahrnehmen: 

Detallierte Informationen zum Thema finden Sie auch in diesem Merkblatt vom Nebenklage e.V. in Berlin. Sie möchten wissen, ob in Ihrem konkreten Fall eine Nebenklage sinnvoll, bzw. zugelassen ist? Und benötigen ggf. einen gleichmaßen engagierten wie erfahrenen Opferanwalt?

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