Kosten Arbeitsrecht

Wie hoch sind die Gerichtskosten?

Beim häufigen Fall des vorgerichtlichen Vergleiches oder einer sonstigen Einigung im Vorfeld fallen keine Gerichtskosten an. Kommt es zur Klage werden die Gerichtskosten in der ersten Instanz aufgeteilt, so dass jeder seinen Anteil trägt. Für Arbeitnehmer*innen bei einer Klage auf Wiedereinstellung zum vertraglich vereinbarten Gehalt von 2.000 Euro brutto ist dabei mit 267 Euro Gerichtskosten zu rechnen. Hierfür kann Prozesskostenhilfe beantragt oder die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung eingeholt werden.

Geht eine Partei in die Berufung heißt die Kostenverteilung in der zweiten Instanz: Hopp oder top – der Gewinner zahlt nichts, der Verlierer alles.

Kann ich mir einen Anwalt leisten?

Ja. Die in jedem Fall empfehlenswerte Erstberatung kostet zwischen 50 und 150 Euro. Dann schauen wir, ob eine Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber erfolgversprechend ist. Eine ausführliche, die Klage vorbereitende Beratung kostet Arbeitnehmer*innen mit einem Beratungsschein 15 Euro Gebühr. Wer kein Anrecht auf einen Beratungsschein hat, dem berechnen wir pauschal 100 Euro.

Kommt es zur Klage, richtet sich unser Honorar nach dem zugrunde liegenden Streitwert, der sich grundsätzlich auf drei Bruttogehälter beläuft. Am Beispiel des Arbeitnehmers mit 2.000 Euro Brutto-Gehalt bedeutet das einen Streitwert von 6.000 Euro. Die Kosten für unsere anwaltliche Vertretung betragen in diesem Fall 1.712,41 Euro und werden von der Rechtsschutzversicherung übernommen. Gerne holen wir vorher eine Deckungszusage ein.   

Sie haben weitere Fragen? Immer her damit - und zwar HIER. Wir steht Ihnen zur Seite!

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