Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Deutschland verdient mehr!

Noch immer erhalten Frauen hierzulande im Schnitt 21 Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Beschämend für eine angeblich so fortschrittliche Wirtschaftsnation. Der nun in Kraft getretene Auskunftsanspruch des Entgelttransparenzgesetzes (schlimmes Wort, mal wieder) soll dies ändern. Gute Sache. Eigentlich. 

Nur leider wurde auch dabei ein sinnvolles Vorhaben, so ist zu vermuten, von Lobbyisten derart verwässern, das nicht viel davon übrig geblieben ist. Der Anspruch räumt nämlich nur Angestellten in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten ein „individuelles Auskunftsrecht“ ein. Und das ist so individuell auch nicht. Mitgeteilt werden muss ein durchschnittlicher Lohn von fünf Mitarbeitern des anderen Geschlechts, mit gleichen oder vergleichbaren Tätigkeiten. Sicher, es gibt Gründe dafür, nicht jedermanns Gehalt offenzulegen. Was aber soll hier ein Durchschnitt bringen? Der Hartz IV-Empfänger hat wenig davon, dass ein deutscher Haushalt im Schnitt 2448 Euro für Konsum ausgibt, auch in Firmen sind die Gehaltsunterschiede immens. Vor allem aber: Weshalb dürfen die vielen Angestellten der mittelständischen Betriebe unter 200 Mitarbeitern nicht profitieren? Sie machen einen Großteil der Wirtschaft aus. In tarifgebundenen Unternehmen sollen die Betriebsräte den Auskunftsanspruch geltend machen (Leifaden hier), in Firmen ohne Betriebsrat die Mitarbeiter sich direkt an den Arbeitgeber wenden (Musterformular hier). Kann man darauf bauen, dass der alle Karten offenlegt? Denn: Der Auskunftsanspruch bezieht sich offiziell allein aufs Bruttogehalt. Boni-Vereinbarungen sowie andere Zuschläge sind ausgenommen - 

Ob dieses Gesetz also etwas an der ungleichen Bezahlung von Männer und Frauen in Deutschland ändern wird? Das kleine Island war mutiger. Dort ist die ungleiche Bezahlung aufgrund des Geschlechtes seit Anfang des Jahres schlicht untersagt. So macht man Gesetze! 

 

*Quellen: Unbereinigter Gender Pay Gap, Statistisches Bundesamt 2013, Bild: www.champagner-und-champagner.de