Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

"HILFE, ICH WURDE ANGEMACHT!" (Kommentar)

Sexuelle Belästigung ist in Deutschland seit dem 10. November 2016 strafbar (§ 184i StGB). Voraussetzung: Zu der verbalen Belästigung kam eine Berührung hinzu. In den USA behauptet jetzt der Barkeeper Daniel Beal, Kevin Spacey habe ihn 2010 in einem Hotel in West Sussex seinen Penis gezeigt und versucht, Beals Hände zu seinem Glied zu führen (mehr: Spiegel online). Als Spacey wieder nüchtern war habe der ihm dann mit einer 5.000 Doller teuren Uhr zum Schweigen gebracht. Soviel kostspielige Einsicht mag nobel sein, der Vorfall hätte dem populären Schauspieler jedoch einige Doller mehr kosten können. Denn In den USA gelten, je nach Staat, im Sexualstrafrecht teils drastsiche Regeln. Beispielsweise steht in 20 US-Staaten der Ehebruch unter Strafe. Kein wirklich gutes Vorbild, meine ich. 

Ganz ehrlich: So begrüßenswert die derzeitige, öffentliche Sensibilisierung für das Thema Sexuelle Belästigung auch sein mag, ich frage mich: Reicht die eigene Wehrhaftigkeit nicht aus, die ja auch Barkeeper Beal bewiesen hat? Muss sieben Jahre später eine vernichtenden Empörungwelle wegen einer geschmacklosen, aber immerhin auch völlig unbewiesenen Anmache losgetreten werden? Dazu passt übrigens folgendes Drama, das sich kürzlich in einer Berliner Kita zugetragen hat: Ein kleiner Junge gab seiner Spielkameradin einen Kuss auf die Nase! Es kam zum Streit zwischen den Vätern: "Er hätte vorher fragen müssen!", argumentierte der des Mädchens. Die Kleene hatte sich über den Nasenkuss sehr gefreut - bis zu der barschen, elterlichen Zurechtweisung. 
Landen Kinder für Doktorspiele bald beim Psychologen? Laufen alle, die betrunken jemanden anmachen, Gefahr, danach vor Gericht zu stehen? Wollen wir tatsächlich in einer Gesellschaft leben, in der sich jeder im persönlichsten Bereich unter Androhung von Strafe stets korrekt zu verhalten hat? Wo zuviel Ehrlichkeit ("Wow, sehen Sie gut aus!") oder Nähe (ungefrager Kuss) eine Ächtung mit sich bringen kann, die sich dann wohlmöglich per facebook, Twitter & Co in Windeseile um die ganze Welt verbreitet? 

Ich finde, es gibt ein schönes Wort. Völlig ausreichend, für die meisten Fälle dieser Art. "Entschuldigung!"