Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

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> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Lasst die Teens toben!

Neulich vorm Amtsgericht München. Ein Nachbarschaftsstreit, wieder einmal. Ich werde wohl nie verstehen, weshalb erwachsene Menschen sich nicht einfach bei zwei Flaschen Bier am Gartenzaun versöhnen können, doch sei's drum. Genau genommen ging es hierbei ja auch gar nicht um Erwachsene, nein, das Musizieren der Nachbarskinder störte die Kläger so sehr, dass das Gericht dafür ein Verbot aussprechen sollte.

Ob der Richter dabei mitspielen würde? Persönlich genoss er vor Ort eine Klangprobe und befand: Zwar sei insbesondere das Schlagzeug auch bei geschlossenen Fenstern im Haus der Nachbarn deutlich zu hören, Musik könne jedoch nur dann als (zu unterlassender) Lärm eingestuft werden, wenn es sich dabei um "eine wahllose Abfolge von Geräuschen handelt". Dem war seiner Ansicht nach mitnichten so. Auch seien die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten laut dem beflissen eingereichten Kläger-Protokoll bislang nur wenige Male missachtet worden. Und, so der Musik- und Kinderfreund schließlich bei seiner Urteilsverkündung, es liege nun einmal in der Natur des Erwachsenwerdens, dass man "Grenzen überschreitet, Regeln bricht und aus den negativen Konsequenzen dann lernt".

Einen relevaten Rechtsverstoß könne er deshalb nicht erkennen und schloß mit den Worten: "Die gesunde Entwicklung junger Menschen steht unter besonderem Schutz des Staates. Dem Interesse der Nachbarskinder am Musikzieren ist deshalb Vorrang zu gewähren."

BRAVO - mein Held des Monats! 

(Quelle: juris, AZ 171 C 14312/16, Foto: "The Teens", Bravo-Archiv)